provedo @ Leipziger Volkszeitung

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provedo_EnergyAwards_Nominierung_Bauprojekte_Anwendungszenarien

Beitrag über provedo – EnergyAwards-Nominierung, Bauprojekte, Anwendungszenarien (Use Cases) und Firmenhistorie

Ein bisschen geschmunzelt haben wir ja schon. Im Zeitungsartikel der Leipziger Volkszeitung (LVZ) vom 08.10.2015 wurden wir liebevoll als „Tüftler“ bezeichnet.

An was wir so tüfteln kann man hier nachlesen.

 

Für Eilige ein Auszug der im Artikel beschriebenen Anwendungsszenarien (Use Cases):

Energiekosten sparen

„[…] Denn mit der Entwicklung der Leipziger lassen sich in Mehrfamilienhäusern auch 30 Prozent Heizenergie sparen. Herzstück der Leipziger Entwicklung ist ein 16 mal 6 Zentimeter großes ServerModul, in das sich eine Vielzahl von Daten einspeisen lässt – insbesondere der Tagesrhythmus von Mietern in Mehrfamilienhäusern. Der Vorteil: Wenn das alle Mieter tun, können die Daten direkt an die zentrale Heizungsanlage im Keller weitergegeben werden, die so erfährt, wann sie wie viel Wärme bereitstellen muss. ‚Wir erzeugen die Energie erst gar nicht, die nicht verbraucht wird‘, sagt Klostermann. ‚Und wenn ein Mieter kurzfristig sein Verbrauchsverhalten ändert, kann er das per Knopfdruck signalisieren.‘ […]“

Sorgenfrei leben

„[…] Das gleiche kleine Modul wird genutzt, um Wohnungen seniorengerechter zu gestalten. Dann werden Bewegungsmelder und Deckenlautsprecher eingebunden. So wird registriert, ob ein allein lebender Mieter seinem täglichen Tagesablauf folgt. ‚Sollte er gestürzt sein und nicht mehr alleine aufstehen können, wird er über einen Lautsprecher gefragt, ob er Hilfe benötigt‘, schildert Entwicklungschef Andreas Thurm. Wenn er nicht reagiert – weil er vielleicht ohnmächtig ist, informiert das System selbstständig einen Nachbarn, der für diesen Fall vorab als Helfer gewonnen wurde. Ist der nicht erreichbar, geht automatisch ein Notruf an einen Rettungsdienst, der ebenfalls vorab sensibilisiert wurde. ‚Sowohl der Nachbar als auch die Retter können von uns eine Chipkarte erhalten, die das einmalige Öffnen der Haustür und der Wohnungseingangstür ermöglicht – ohne sie aufbrechen zu müssen‘, so Klostermann. ‚Denn oft zählt jede Sekunde.‘ Natürlich bekomme der betagte Mieter auch noch ein Armband und eine Halskette, womit er selbstständig Hilfe anfordern könne. Und wenn eine Lautsprecher-Anfrage kommt, obwohl er keine Hilfe benötigt, könne er jederzeit mit einem Druck auf einen der Lichtschalter in der Wohnung signalisieren, dass alles in Ordnung ist. ‚Jeder Lichtschalter wird dafür doppelt belegt – wenn er drei Sekunden gedrückt bleibt, sendet er ein Signal an die Anlage.‘

Zum System gehört zukünftig auch eine Medikamentenerinnerung. Sie erinnert den betagten Mieter über einen Lautsprecher so lange, bis dieser sein Medikament einnimmt und dies dem System bestätigt. ‚Wenn das nicht geschieht, wird die Familie informiert‘, so Vertriebsleiterin Manuela Leipert. […]“

Sicherheit erhöhen

„[…] Und wer im Alter vergesslich wird, bekommt auf Wunsch beim Verlassen der Wohnung Sicherheitsinfos wie ‚Ein Fenster ist noch nicht geschlossen‘ oder ‚Bitte den Schlüssel nicht vergessen‘. Auch Rauchmelder können integriert werden – und wenn sie anschlagen, wird gleich auf dem Fluchtweg vom Schlafzimmer bis zum Wohnungsausgang das Licht angeschaltet. Auch stecknadelgroße Feuchtigkeitsmelder werden in die Fliesenfugen im Bad eingelassen – um zu signalisieren, wenn die Badewanne überläuft. […]“.

Quelle: Leipziger Volkszeitung (LVZ), Artikel vom 08.10.2015, Autor: Andreas Tappert